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Ich bin gerne Billerbecks Bürgermeisterin und möchte dies auch bleiben. Daher werde ich mich am 13. September 2015 erneut um das Bürgermeisteramt bewerben. Meine umfangreichen Erfahrungen, mein Wissen um das, was unsere Stadt bewegt und meine Ziele für die Zukunft möchte ich auch in den nächsten fünf Jahren einbringen.

Ich stehe mitten im Leben, mitten in meiner Arbeit mit den Menschen in und um Billerbeck. In den vergangenen Jahren konnten wichtige Grundsteine gelegt werden, auf denen ich natürlich aufbauen möchte. Ein Beispiel ist die Innenstadtentwicklung. Wir konnten diese ganzheitlich angehen, wir sind nun mittendrin und ich möchte dieses Thema auf jeden Fall auch zum Abschluss bringen.

Das Netzwerk, das ich im Laufe der Jahre knüpfen konnte, ist unbezahlbar und öffnet viele Türen. Das möchte ich in einer dritten Amtszeit nutzen. Wer sich genau die Aufgaben im Bürgermeisteramt anschaut, erkennt natürlich, dass ich als Bürgermeisterin die meisten Dinge nicht alleine entscheide. Der Rat ist hier der Souverän. Trotz aller politischen Differenzen fällt ein Großteil der Beschlüsse mit großer Mehrheit. Das zeigt, dass die Arbeit im Rat gut funktioniert.

Marion Dirks

Ich kann und werde natürlich auf viele erfolgreiche Projekte verweisen. Viel wichtiger ist mir allerdings die Zusammenarbeit mit den Menschen, mit den Bürgerinnen und Bürgern. Sie haben Ideen, setzen sich für ihre Stadt ein. Ich bin stolz darauf, dass ich sie unterstützen darf, dass sie aber auch mich als Repräsentantin der Stadt unterstützen, wenn ich Ideen für neue wichtige Projekte habe. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit, die wirklich Freude macht.

Verlassen kann ich mich auch auf meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Stadtverwaltung. Sie setzen sich sehr dafür ein, dass in Billerbeck alles gut läuft, und unterstützen mich.

Als Bürgermeisterin muss ich mich mit voller Kraft und mit ganzem Herzen für meine Stadt einsetzen, offene Ohren und Augen haben, mutig und vor allem beharrlich und ausdauernd sein. So sehe ich mich auch in den nächsten fünf Jahren.

Zunächst müssen und wollen wir natürlich begonnene Projekte fortführen, dazu gehört zu, Beispiel das Thema Innenstadtentwicklung. Wichtig ist für uns als kleine Stadt auf jeden Fall das Thema Lebensqualität. Wir müssen investieren in die Innenstadt, auch in ein Citymanagement, weil sie eben das Herz unserer Stadt ist. Hier trifft man sich, geht spazieren, einkaufen, Eis essen oder auch ein Bier trinken. Wir müssen investieren in Freizeit- und Kulturangebote. Hier in Billerbeck ist viel los, das muss auch so bleiben. Ich stelle mir vor, dass unsere Vereine oder andere gesellschaftliche Gruppen unserer städtischen Gebäude, z.B. Schulen, noch mehr als bisher mitnutzen für ihre Aktivitäten.

Das Thema Kommunalfinanzen begleitet uns stets. Derzeit bekommt Billerbeck keine Schlüsselzuweisungen, weil die Gewerbesteuer sprudelt. Darüber freue ich mich sehr, zeigt es doch, dass es unseren Betrieben gut geht. Wir müssen weiterhin sparsam sein und Schulden abbauen. Doch wir müssen auch dafür sorgen, dass Billerbeck sich weiterentwickelt. Die Kommunen sind die Keimzellen unseres Staates und benötigen auch eine angemessene Finanzausstattung.

Wir müssen den Schulstandort Billerbeck weiter stärken. Im Bereich der Kinderbetreuung wird es ebenfalls Weiterentwicklungen geben müssen.
Eine familienpolitische Gesamtkonzeption für unsere Stadt ist eines meiner Ziele für die nächsten Jahre. So werden sich die Bedarfe von jungen Familien genauso ergeben wie von älteren Menschen.

Und dann das Ehrenamt: Hier benötigen wir geeignete Unterstützungsmaßnahmen. Ich hoffe, dass wir, unter Umständen mit unseren Nachbargemeinden, dort ein gutes Konzept entwickeln können, z.B. eine Anlaufstelle zur Klärung rechtlicher oder finanztechnischer Fragen oder zur Gewinnung neuer ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer.

Wir haben also noch viel vor in den nächsten Jahren.