Home
  Persönliches
  Politisches
  Positionen
  Projektideen
  Presse
  Tagebuch
  Post
  Reden
  Bildergalerie
  Links
  Kontakt



Marion Dirks - Reden


Generalversammlung des Landwirtschaftlichen
Ortsvereines Beerlage am 27. Januar 2005:

- Es gilt das gesprochene Wort -

Sehr geehrter Herr Vorsitzender Hermes,
meine sehr geehrten Damen und Herren,

ich habe mich sehr über Ihre Einladung gefreut und bin gerne gekommen. Wir sind und bleiben ein von der Landwirtschaft geprägte Stadt in den Baumbergen und von daher ist es für mich unverzichtbar zu hören, wo bei Ihnen "der Schuh drückt" und welche Wünsche Sie haben. Insbesondere über die Möglichkeit, heute zu Ihnen sprechen zu dürfen, freue ich mich sehr.

Sie haben mich gebeten, eine erste Bilanz meiner Amtszeit zu ziehen. 100 Tage sind seit meiner Amtseinführung als neue Bürgermeistern in Billerbeck vergangen. Einige bezeichnen diese Zeit als Schonzeit. Ich sehe das anders. Ein Bürgermeister oder eine Bürgermeisterin hat keine Schonzeit. Gerade in schwierigen Lage, in der sich die Städte und Gemeinden befinden und gerade in der jetzigen Situation, in der immer neue Aufgaben auf die Kommunen zukommen, ist vom ersten Tag an voller Einsatz erforderlich.

In den ersten Wochen galt es, wichtige Personalentscheidungen zu treffen. Nach der Wahl von Herrn Niehues zum Bürgermeister von Rosendahl war in der Verwaltung eine große Lücke zu schließen. Mit Hubertus Messing als neuem Fachbereichsleiter Zentrale Dienste und Ordnung und Alfons Krause als seinem Vertreter ist dies in hervorragender Weise gelungen. Auch die endgültige Besetzung der Fachbereichsleiterstelle Soziales durch Martin Struffert und der des stellvertretenden Fachbereichsleiters durch Ludger Bewer war die richtige Entscheidung. Die mit viel Einsatz betriebene Umsetzung von Hartz IV ist der erste Beweis dafür.

Ich setze als Verwaltungsleiterin auf einen teamorientierten Führungsstil. Und der, das kann ich jetzt bereits sagen, hat sich bewährt. Wir ziehen in der Verwaltung an einem Strang in die gleiche Richtung.

In Vorbereitung ist ein neu gestalteter Internet-Auftritt der Stadt mit Online-Rathaus und Ratsinformationssystem. Es ist mir ein Anliegen, den Bürgerinnen und Bürgern, aber auch potenziellen Gästen der Stadt möglichst viel Informationen zur Verfügung zu stellen.

Weitere erforderliche Entscheidungen duldeten keinen Aufschub. Der Rat hat die offene Ganztagsgrundschule auf den Weg gebracht. Heute Abend steht die Entscheidung zum Haushalt 2005 an. Ich sage Ihnen auch gar nichts Neues, dass unsere Haushaltssituation nach wie vor schwierig ist. Von daher verbieten sich leere Versprechungen und nicht haltbare Zusagen. Ehrlichkeit ist hier angesagt, und das werden wir in unserem sog. Haushaltssicherungskonzept ohne Wenn und Aber praktizieren.
Von uns allen wird äußerste Sparsamkeit abverlangt.

Unser Hauptaugenmerk liegt auch in diesem Jahr auf der schrittweisen Sanierung der Schulen. Es stehen leider auch in 2005 nicht mehr als 30 000 Euro für die Unterhaltung der Wirtschaftswege im Etat. Mit diesem Geld kann gerade einmal die Verkehrssicherungspflicht erfüllt werden. Im Investitionsplan 2006 sind 100.000 Euro für den Neubau von Wirtschaftswegen eingeplant, der Stadtanteil für Maßnahmen im Rahmen des Flurbereinigungsverfahrens Temming/Langenhorst.

In diesem Sommer wollen wir mit der Erschließung des neuen Baugebietes Sandbrink beginnen.

Bei all den Dingen, die im Alltag zur Erledigung anstehen, ist es wichtig, das Ganze zu sehen. Das Thema des Neujahrsempfanges "Der Demographische Wandel und die Auswirkungen auf die Kommunen" zeigte, welchen Anforderungen sich unsere Stadt stellen muss, zeigte aber auch, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Es sind unsere Kinder und Jugendlichen, die wir fördern müssen. Die Zukunft gehört den Familien. Als kleines Zeichen übernehme ich ab sofort als Bürgermeisterin die Ehrenpatenschaft für jedes dritte und weitere Kind einer Familie. Für ein familienfreundliches Billerbeck müssen die Rahmenbedingungen auch in Zukunft stimmen. Daran arbeiten wir und wollen auch Anstöße geben.

Zum Beispiel habe ich erste Gespräche mit der Handwerkskammer und der Industrie- und Handelskammer mit dem Ziel einer besseren Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf das Arbeitsleben bereits geführt. Das Thema Jugendförderung möchte ich in den nächsten Monaten mit allen Beteiligten in Angriff nehmen.

In den ersten Wochen meiner Amtzeit habe ich bewusst viele Antrittsbesuche in Unternehmen gemacht, diese Besuche setze ich weiter fort. Auch landwirtschaftlichen Betrieben werde ich Besuche abstatten, da sie natürlich mit zu unserer heimischen Wirtschaft gehören.

Natürlich gibt es viel, was in Billerbeck noch verbessert werden muss. Aber wir dürfen nicht vergessen, wie viel schöne Seiten unsere Stadt hat. Diese mehr herauszustellen, habe ich mir u.a. auch zur Aufgabe gemacht. Auch im Bereich Stadtmarketing habe ich Vorgespräche geführt. Ein kleiner Beitrag zur Image-förderung wird die Teilnahme am Wettbewerb 2005 "Unsere Stadt blüht auf" sein, in dem es um Blumen und Grün in der Stadt geht.

Sie sehen, für die restlichen 1850 Tage meiner Amtszeit gibt es noch viel zu tun.

Eines meiner besonderen Anliegen, das ich in den ersten 100 Tagen, das ich in den ersten 100 Tagen deutlich machen wollte, ist bei den Billerbeckerinnen und Billerbeckern angekommen. Meine Tür im Rathaus steht immer offen. Auch außerhalb meiner Sprechstunden kommen Bürgerinnen und Bürger mit ihren Anregungen zu mir. Darüber freue ich mich sehr. Natürlich liegt auf der Hand, dass es nicht für alles eine Lösung gibt. Doch meiner Unterstützung im Rahmen meiner Möglichkeiten, kann jeder sicher sein. Dieses Angebot unterbreite ich natürlich auch Ihnen hier heute Nachmittag.

Vielen Dank.

Marion Dirks

Weihgarten 2
48727 Billerbeck

Telefon 02543 25260
Telefax 02543 25261
info@mariondirks.de

| Home | Kontakt | Impressum